Eine ungewöhnliche Initiative startete die Kampagne gorleben365 am Montag: unter dem Motto "Sie sind nicht unsere Gegner" traf sich die Anti-Atominitiative mit Mitarbeitern aus dem Erkundungsbergwerk - um sich auszutauschen, aber auch, um Unterstützung bei der alternativen Jobsuche anzubieten.
von: asb / pm | gesehen: 643 | datum: 2012-02-16 13:16
Sylvia Kotting-Uhl, grüne Obfrau im Untersuchungsausschuss Gorleben, wehrt sich gegen einen Leserbrief des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols, der sich in einem Leserbrief über die "missverständliche Verwendung juristischer Fachbegriffe" gewehrt hatte. Dies sei nicht nur kleinlich, sondern ein Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Gorleben-Streit, so Kotting-Uhl.
von: asb / pm | gesehen: 225 | datum: 2012-02-10 12:41
Am Donnerstag sind die Gespräche zwischen Bundes-Umweltminister Norbert Röttgen und Vertretern aus den Ländern über die Endlagerung von Atmmüll ohne eindeutige Ergebnisse zu Ende gegangen. Die Bürger sollen mehr beteiligt werden, war man sich einig. Über Gorleben als Standort wurde gar nicht gesprochen.
von: Angelika Blank | gesehen: 404 | datum: 2012-02-10 11:50
„In etwa 130 Orten im ganzen Bundesgebiet, von Kiel bis Traunstein und von Trier bis Greifswald, werden am Samstag AtomkraftgegnerInnen auf die Straße gehen. Sie wollen genau elf Monate nach dem Beginn des dreifachen Super-GAU von Fukushima mit Mahnwachen den Blick der Öffentlichkeit auf die weiter andauernde Katastrophe in Japan lenken.
von: pm / asb | gesehen: 175 | datum: 2012-02-08 21:02
Einen Tag vor den Bund-Länder-Gesprächen zum Thema Endlagerung am 9. Februar haben Vertreter von den Endlager-Standorten ASSE II, Gorleben, Schacht KONRAD und Morsleben das Endlager-Suchgesetz als "erneuten Anlauf zum Scheitern" bezeichnet.
von: pm / asb | gesehen: 196 | datum: 2012-02-08 20:56
Der Standort Gorleben kann in einem künftigen Endlagersuchgesetz der Bundesregierung rechtssicher ausgeschlossen werden. Dies zeigt ein von Greenpeace am Mittwoch vorgestelltes Rechtsgutachten. Darin belegt die unabhängige Umweltschutzorganisation, dass der Gesetzgeber den Salzstock Gorleben sogar ausschließen sollte, will er ein ergebnisoffenes Endlagersuchverfahren gewährleisten.
von: pm / asb | gesehen: 324 | datum: 2012-02-08 14:56
Für das Vorläuferprojekt ISIBEL, auf dem die vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG), fußt, hat der Bund bereits mehr als 2 Mio. Euro bezahlt, teilte die BI am Montag mit. Da für die VSG "tendenziöse Gorleben-Befürworter" als Gutachter eingesetzt worden seien, fordert die BI nun den Abbruch der Untersuchung.
von: pm | gesehen: 552 | datum: 2012-02-06 13:49
Auf den Besuch von Umweltminister Birkner in Gorleben reagieren Gorlebengegner wie Grüne, LINKE und die BI skeptisch. Sie befürchten u.a. Tricksereien, um den Salzstock genehmigungsfähig zu machen.
von: asb / pm | gesehen: 582 | datum: 2012-02-03 16:30
Bei seinem Besuch in Gorleben am Freitag kündigte Niedersachsens Umweltminister Dr. Stefan Birkner an, womöglich im Herbst die Erkundung in Gorleben zu unterbrechen. Der Salzstock müsse aber aus wissenschaftlichen Gründen weiter als möglicher Endlagerstandort in der Betrachtung bleiben, so Birkner.
von: Angelika Blank | gesehen: 469 | datum: 2012-02-03 15:28
Am Freitag wird der neue niedersächsische Umweltminister Dr. Stefan Birkner Gorleben besuchen. Doch Gespräche mit der gorlebenkritischen Gruppe "Schulterschluss" sind nicht vorgesehen, wie die BI und die Bäuerliche Notgemeinschaft am Mittwoch mitteilten. Die Absage stößt bei den Initiativen auf scharfe Kritik.
von: pm/asb | gesehen: 399 | datum: 2012-02-01 12:29
Die Festlegung Norbert Röttgens "Gorleben im Topf" zu lassen, wie der Umweltminister sie am Wochenende Medien gegenüber verkündete, stößt bei der BI Lüchow-Dannenberg auf Kritik. Diese Forderung sei inakzeptabel, so die Gorleben-Gegner am Montag. Außerdem sei die Forderung David McAllisters, bei der Endlagersuche einen Neustart zu beginnen, eine Minimalforderung, so die BI.
von: pm / asb | gesehen: 452 | datum: 2012-01-30 17:58
Im Rahmen der Widerstandsaktion "gorleben 365" ketteten sich am Freitag zwei DemonstrantInnen an den Toren des Endlagerbergwerks fest. Mit mehr als 100 Mitgliedern der Aktionsgruppen widersetzen, contrAtom, X-tausendmal quer und der KURVE Wustrow blockierten die IktivistInnen somit den mittäglichen Schichtwechsel von rund 100 Angestellten des Erkundungsbergwerks für zwei Stunden.
von: asb / pm | gesehen: 617 | datum: 2012-01-28 17:22
Nach der ausführlichen Stellungnahme der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) reagierte nun die Bäuerliche Notgemeinschaft darauf. Grundsätzlich begrüßt es die Notgemeinschaft, wenn die Behörde sich endlich einer öffentlichen schriftlichen Auseinandersetzung stellt ...
von: pm | gesehen: 413 | datum: 2012-01-27 15:49
Am Donnerstag besuchte Ministerpräsident David McAllister Einladung der CDU-Kreisvorsitzenden Karin Bertholdes-Sandrock sein "Sorgenkind", das Wendland. Im "Ratskeller" traf er Vertreter der Kreis-CDU.
von: Angelika Blank / Björn Vogt | gesehen: 664 | datum: 2012-01-27 15:17
Anfang der Woche wurde bekannt, dass Bundesumweltminister Norbert Röttgen den ersten Entwurf für ein Endlager-Suchgesetz vorgelegt hat. Nach dem Entwurf, der wnet vorliegt, soll eine Ethikkommission das Verfahren begleiten und eine neue Behörde die Erarbeitung von wissenschaftlichen Kriterien übernehmen. Ein mögliches Endlager in Gorleben wird in dem Papier nicht ausdrücklich ausgeschlossen.
von: Angelika Blank | gesehen: 1024 | datum: 2012-01-25 18:03
Am Mittwoch hat Ministerpräsident David McAllister den bisherigen Umweltstaatssekretär Dr. Stefan Birkner (FDP) zum neuen Minister für Umwelt und Klimaschutz berufen. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit wird der Nachfolger Hans-Heinrich Sanders das Bergwerk Asse sowie Gorleben besuchen.
von: Angelika Blank | gesehen: 561 | datum: 2012-01-19 19:17
"Back to the roots und Schluss mit der Salzlinie" – so lautet die Empfehlung der Gorleben-Gegner an die Adresse der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im wissenschaftlichen Streit um Gorleben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erinnert "die Salzeiferer in der BGR" an die Haltung ihres ehemaligen Präsidenten, Prof. Gerhard Richter – Bernburg.
von: pm | gesehen: 359 | datum: 2012-01-19 19:14
"Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) schlägt zurück, aber voll ins Leere", mit diesen Worten kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die Antwort der Bundesanstalt auf eine Studie des Geologen Dr. Ulrich Kleemann.
von: pm / asb | gesehen: 834 | datum: 2012-01-13 14:38
Der Landtagsabgeordnete Kurt Herzog (DIE LINKE) sieht sich nach einer Antwort der Nordrheinwestfälischen Landesregierung auf eine Anfrage der dortigen Linksfraktion bestätigt, dass atomarer Abfall aus der Urananlage Gronau letztlich in Gorleben landen könnte.
von: pm | gesehen: 477 | datum: 2012-01-12 11:46
Die grüne Landtagsfraktion wird in die Plenarsitzung in der kommenden Woche einen Antrag zum Neubeginn der Endlagersuche in Deutschland einbringen. Die Grünen betonen, dass als wichtigstes Kriterium für einen Neubeginn festgeschrieben wird, dass vor der Auswahl der Standorte die Sicherheitsanforderungen für alle geologisch in Frage kommenden Wirtsgesteine, Methoden und Orte nach wissenschaftlichen Maßstäben festgelegt werden müssen.
von: pm | gesehen: 224 | datum: 2012-01-12 11:29
Die niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel und Eckhardt Pols sind mit ihrem Versuch, durch diffamierende Äußerungen den Ruf des Berliner Endlagerexperten Dr. Ulrich Kleemann zu beschädigen, gescheitert, teilte jetzt die Rechtshilfe Gorleben mit. Gegen Grindel habe das Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erlassen. Pols unterzeichnete nach Abmahnung durch die Anwälte Kleemanns eine Unterlassungserklärung.
von: asb | gesehen: 1428 | datum: 2012-01-04 14:19
Mit einer Sylvesterparty am Endlager und einer Demo am Neujahrstag lässt die BI das Protestjahr ausklingen, um gleich darauf am Neujahrstag das Widerstandsjahr 2012 einzuleiten. Denn Gorleben steht neben der Asse für das Atommülldilemma schlechthin, so die Bürgerinitiative Umweltschutz in einer Erklärung zum Jahreswechsel.
von: pm /asb | gesehen: 1323 | datum: 2011-12-28 16:22
Mit dem Auszug aus einem internen Papier des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS)sorgte die Braunschweiger Zeitung jetzt für Aufregung: demnach soll das BfS die Aufgabe des Rückholungskonzeptes für 126 000 marode Atommüll-Fässer aus der Asse vorbereiten. Während diese Mitteilung bei Atomkraftgegnern auf Empörung stößt, dementiert das BfS diese Absicht.
von: Angelika Blank | gesehen: 1045 | datum: 2011-12-23 20:53
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte bereits bei der Verkündung des "Baustopps" darauf hingewiesen, dass ohnehin nicht daran gearbeitet wurde, neue Strecken aufzufahren. "So läuft der Betrieb unter Tage weiter wie bisher, das ist kein Zeichen für eine Neuorientierung", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
von: pm | gesehen: 595 | datum: 2011-12-22 13:42
Nach dem Ministerpräsidentengespräch mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen soll der Salzstock Gorleben nicht weiter "ausgebaut" werden, bis sich Bund und Länder über das weitere Vorgehen in Sachen Endlagersuche geeinigt haben. Gleichzeitig wurde ein Fahrplan für das weitere Vorgehen beschlossen.
von: Angelika Blank | gesehen: 1557 | datum: 2011-12-16 15:09
Gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erklärte Niedersachsens Ministerspräsident David Mc Allister am Donnerstag, dass er einen Stopp der Erkundung in Gorleben für 2013 "anrege". Die Grünen im Landtag halten das für Etikettenschwindel.
von: asb /pm | gesehen: 1117 | datum: 2011-12-15 12:43
Die Bäuerliche Notgemeinschaft, die die Studie von Dr. Kleemann mitfinanziert hat, freut sich auf die fachlichen Beiträge der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Letztere hatte schon auf der Veranstaltung am Dienstag darüber beklagt, dass ihnen die Studie nicht vorab zur Verfügung gestellt worden sei.
von: pm / asb | gesehen: 691 | datum: 2011-12-14 11:53
Am Dienstag abend stellte Dr. Ulrich Kleemann in Lüchow seine Studie vor, die bereits seit Tagen für Unruhe sorgt. Schon vor der offiziellen Vorstellung verwahrte sich die BGR gegen den Vorwurf, Fakten nicht berücksichtigt zu haben.
von: Angelika Blank | gesehen: 1526 | datum: 2011-12-13 23:13
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat scharfe Kritik am Niedersächsischen Umweltministerium und dessen Umgang mit radioaktiven Laugen aus der Asse geübt. "Seit vielen Monaten verweigert das Ministerium eine sachgerechte Abnahme und Entsorgung von 80 Kubikmetern kontaminierter Laugen und fordert stattdessen eine Behandlung im Bergwerk", sagte der Grünen-Politiker am Montag in Hannover.
von: asb | gesehen: 602 | datum: 2011-12-12 20:08
Neue Studie: Gorleben kann kein Endlager sein. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat in ihren Berichten über die Erkundungsergebnisse in Gorleben in unglaublicher Weise geschlampt.
von: redaktion | gesehen: 2404 | datum: 2011-12-11 12:00
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sieht eine wichtige Trendwende, in Äußerungen von CDU-Politikern aus dem Kreisvorstand eine Trendwende, die Auswirkungen auf die Landes- und Bundespolitik haben kann.
von: pm | gesehen: 637 | datum: 2011-12-04 18:29
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) reagiert mit einer Blockade des so genannten Erkundungsbergwerks in Gorleben auf die"Unverbindlichkeitserklärung", Bund und Länder wollten bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll Alternativen zum Salzstock Gorleben prüfen.
von: asb | gesehen: 1008 | datum: 2011-11-11 19:25
Nach einem Treffen mit Vertretern aller Bundesländer verkündete Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass er ein "Entscheidungsmoratorium, gerade auch für Gorleben" möchte. Nur nach einer vergleichenden Standortsuche solle entschieden. Atomkraftgegner nehmen diese Absichtserklärung mit Skepsis auf.
von: Angelika Blank | gesehen: 622 | datum: 2011-11-11 17:52
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, begrüßt die ersten Signale für einen Konsens zur Suche nach einem Endlager in Deutschland.
von: pm | gesehen: 342 | datum: 2011-11-11 17:31
„Gorleben365“ rüstet zur ganzjährigen Blockade des Endlagerbergwerks
von: ZERO | gesehen: 1305 | datum: 2011-11-08 19:58
„Die Endlagerung radioaktiven Abfalls ist eine nationale Frage und kein Problem einer einzelnen Region. Und: wir müssen bei der Standortsuche völlig neue Wege gehen“, so das einhellige Resümee von Landesbischof Ralf Meister sowie Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, nach ihrem zweitägigen Besuch im Wendland.
von: Angelika Blank | gesehen: 841 | datum: 2011-10-30 14:21
Auch die Aktionsgruppe "Gorlebener Gebet" beteiligt sich an der Blockadeaktion "gorleben265" und kündigt an, am 23. Oktober von 12.30 - 16.00 Uhr die Tore des geplanten Endlagers in Gorleben zu blockieren. "Das Endlager ist aus ethischen Gründen nicht vertretbar", heißt es in einer Erklärung der Gruppe.
von: asb | gesehen: 658 | datum: 2011-10-17 18:54
23 Journalisten, 3 Bürgermeister, dazu ein Dutzend Vertreter von Behörden und Unternehmen, die mit "Gorleben" befasst sind - Bürger fanden sich beim "Gorlebendialog" in Hitzacker nur auf der Hinterbank - sie waren dort auch nicht ohne Funktion: sie waren für das Catering zuständig. Steuergelder in sechsstelliger Höhe für die Fragen von vier Interessierten? Ein Kommentar von Angelika Blank.
von: Angelika Blank | gesehen: 1539 | datum: 2011-10-13 13:17
Pünktlich um 18.30 Uhr endete das erste von mehreren angekündigten "Fachgesprächen" im Rahmen des "Gorlebendialogs" des Bundesumweltministeriums. Einziges Thema des heutigen Gesprächs: Gas- und Kohlenwasserstoffvorkommen im Salzstock Gorleben.
von: Angelika Blank | gesehen: 1803 | datum: 2011-10-12 19:53
An der ablehnenden Haltung der Gruppe "Schulterschluss" - einem losen Bündnis von Gorlebengegnern - gegenüber dem von Bundesumweltminister Röttgen eingeleiteten "Gorlebendialog" hat sich nichts geändert. In einem jetzt veröffentlichten Papier fordern Vertreter verschiedener Initiativen sowie Privatpersonen einen echten Neuanfang in der Atommüll-Debatte.
von: pm | gesehen: 773 | datum: 2011-10-12 08:56