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Umwelt Auch verseuchte Tierkadaver in der ASSE entsorgt?
Wenzel warf Umweltminister Sander zudem vor, dem Landtag einen unvollständigen Statusbericht zur Asse geliefert zu haben. Obwohl dem Ministerium Analysen von 2003 und 2004 zum chemisch-toxischen Inventar vorlagen, stehe im Statusbericht nichts. DIE LINKE im niedersächsischen Landtag wirft dem Bundesamt für Strahlenschutz vor, sich nicht ausreichend mit den Gefahren auseinander zu setzen, die von den in der Asse eingelagerten hochgiftigen Stoffen wie Arsen, Quecksilber und Blei ausgehen. „Leider verharmlost das Bundesamt für Strahlenschutz in seinen Stellungnahmen die drohenden Gefahren“, sagte Kurt Herzog, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion. Dabei habe seine Fraktion bereits im vergangenen Jahr mehrfach darauf hingewiesen, wie gefährlich die eingelagerten Stoffe sind. „Zum einen geht Gefahr von den einzelnen Chemikalien an sich aus, zum anderen kann es zu schwer kalkulierbaren chemischen Reaktionen zwischen ihnen und jenen Stoffen kommen, die schon jetzt aus undichten Fässern sickern. In den kommenden Jahren werden leider immer mehr Stoffe austreten, da die eingelagerten Behälter weiter verrotten werden“, sagte Herzog. Der Umweltexperte der Linksfraktion erinnerte daran, dass nicht nur 1300 Kilogramm an toxischen Stoffen wie Arsen, Quecksilber und Blei in dem ehemaligen Bergwerk lagerten, sondern auch 55.000 Liter Öl sowie große Mengen Säure. „Auf Dauer sind aggressive Reaktionen wie Verpuffungen wahrscheinlich - diese müssen unbedingt bei der Erstellung eines Schließungskonzeptes berücksichtigt werden“, forderte Herzog. Er wies noch auf eine weitere Gefahr hin: Sollten diese Stoffe ins Grundwasser gelangen, wäre die Trinkwasserversorgung in weiten Gebieten rund um die Asse gefährdet. Zu den neuen Gift-Funden in der Asse erklärt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dass radioaktive Abfälle grundsätzlich auch chemisch-toxisches Material wie z.B. Arsen, Quecksilber und Blei enthalten. "Für die Abfälle in der Asse sind in Erhebungen des ehemaligen Betreibers der Anlage hierfür Abschätzungen vorgenommen worden, die die Gesamtmengenangaben für Arsen der Stern-Mitteilung widerspiegelt. Sie geben zudem Hinweise auch auf eingelagerte arsenhaltige Pflanzenschutzmittel. Für den sicheren Verschluss der Asse bildet eine möglichst vollständige Erfassung und Bewertung aller Stoffe eine wesentliche Grundlage. Auch vor diesem Hintergrund führt das BfS derzeit eine grundsätzliche Neubewertung der in der Asse eingelagerten Abfälle und ergänzende Erhebungen durch", heißt es in einer Pressemitteilung des BfS. Foto: Grüne im Bundestag Mehr zu "Asse"
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von asb , 2009-04-16 12:56 Kommentieren
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Im maroden Bergwerk ASSE II sind hochgiftige Substanzen gefunden worden, berichtet das Magazin STERN in seiner aktuellen Ausgabe. Der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz bestätigte inzwischen, dass in den Schächten bei Wolfenbüttel auch toxisches Material wie Arsen, Quecksilber und Blei vorhanden ist. 


Wie wäre es mit ein paar netten Erregern verschiedenen Typs von Sahara bis Nirvana? Die passen doch gut mit in die Asse? Tierkadaver? No problem! Wir hier auf dem Land haben doch einiges zu bieten!!
Könnte bieten: Blauzungen-infizierte Schafe. Wer bietet mehr?
Und Wendland goes Asse? Nöö! Global denken, lokal handeln!
Wir haben hier doch auch was Nettes! Eine frisch geöffnete Endlager-Ruhestätte. Gorleben, why not?
sattva
von: sattva