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Castor+Gorleben Energieversorger entsorgen Atommüll auf Kosten der Steuerzahler
In der Sendung am Mittwoch Abend berichtete das ARD-Magazin weiter, dass Energieversorgungsunternehmen weiterhin verweigern, für die Kosten der Asse-Sanierung aufzukommen. Für den Atommüll aus dem Kernforschungszentrum Jülich z.B. haben die EVU nie etwas bezahlen müssen, da es sich ja um Forschungsabfall handelte. Dabei wendeten sie lt. MONITOR einen Trick an, der dazu führte, dass der Müll aus den Atomkraftwerken zu Atomabfall aus einer staatlichen Forschungseinrichtung wurde: Abgebrannte Brennstäbe wurden zur Wiederaufbereitung nach Karlsruhe gebracht - die wieder aufbereiteten Brennstäbe durften die EVUs weiter nutzen, die Kosten für den bei der Wiederaufbereitung entstandenen Restmüll trägt der Steuerzahler. Dies wurde durch Geheimverträge zwischen den EVUs und dem Kernforschungszentrum möglich, die nicht einmal den Abgeordneten des Deutschen Bundestages zugänglich sindd. MONITOR hat die Gebührenaufstellungen für die Asse gesehen: demnach zahlten die EVUs insgesamt 1,9 Mio. Euro, die Sanierung der Asse kostet jetzt 2 - 4 Mrd. Euro. 85 Mio. Euro haben die EVUs für die Stilllegung von Morsleben gezahlt - den Steuerzahler erwarten insgesamt tatsächliche Kosten von 2,3 Mrd. Euro. Insgesamt also rund 6 Mrd. Euro, die aus Steuergeldern bezahlt werden sollen. Dabei spülen die geforderten Laufzeitverlängerungen von Alt-Meilern den Energieunternehmen noch einmal 200 Mrd. Euro in die Kassen. Ganz nach dem Motto: den Profit zu uns - die Kosten zur Allgemeinheit.
Soviel mal wieder zur "günstigen Atomenergie". Foto: monitor/Das Erste Mehr zu "Endlagerung"
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von asb, 2009-07-24 12:30 Kommentieren
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Nach Recherchen des ARD-Magazins MONITOR gibt es neue Hinweise darauf, dass hochradioaktiver Abfall in das Atommüll-Lager Asse II eingelagert worden ist, obwohl das Lager nur für schwach- und mittelradioaktiven Abfall vorgesehen und genehmigt worden war. Darüber hinaus ermittelte das Magazin, dass die Energieversorger ihren Atommüll aufgrund von Geheimverträgen zu einem "Spottpreis" entsorgen konnten. 

