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Symposion: the last waltze

--Noch bis zum Wochenende arbeiten 10 Künstler und KünstlerInnen in Gartow im Rahmen des internationalen Symposiums "The last waltze - flatrate" an großformatigen Holzdrucken. Mit einer alten Strassenwalze werden die geschnitzten Kunstwerke dann auf Leinwand gedruckt. 

Neben dem litauischen Ehepaar Laisvyde und Keskutis Grigaliunas arbeiten auch viele einheimische KünstlerInnen in Gartow: Uwe Bremer, Werner Götz, Astrid Clasen, Katrin Magens gehören ebenso zu den Druckern wie Ullrich Panndorf, Dieter Otto Berschinski, Wilfried Bohne und Ulrich Lindow.

Initiiert hat das Künstler-Arbeitstreffen der Westwendische Kunstverein, in dessen Zehntspeicher die KünstlerInnen ihre Druckplatten vorbereiten können. Im Silobereich der Biogasanlage Gartow wird gedruckt.

Als wnet "the last waltze" besuchte, war es Astrid Clasen, die gerade die ersten Probedrucke ihres Holzdruckes anlegte. Dabei wurde auch deutlich, wieviel Teamarbeit bei den großformatigen Drucken notwendig ist: vom Umtragen der ca. 1,50 x 2,00 Druckplatten über das Einlegen in den Druckrahmen bis zum Transportieren der fertig gedruckten Leinwand - immer wieder sind die helfenden Hände der Kollegen notwendig.

Und als dann noch der starke Wind das Arbeitszelt schlicht wegwehte, mussten alle mit anfassen. So war das Zelt in kurzer Zeit wieder aufgebaut - und dieses Mal besser gesichert.

Noch bis zum 29. August arbeiten die Künstler an ihren Werken. Am Samstag (29.08.) um 15.00 Uhr kann die Öffentlichkeit dem Druckprozess zuschauen. Die tonnenschwere Strassenwalze zieht dann auf den Platz an der Bushaltestelle gegenüber der Kirche in Gartow um. Ab 19.00 Uhr spielt dann im Zehntspeicher das Trio Fado.

Bis zum 13. September werden die gedruckten Werke danach im Zehntspeicher des Westwendischen Kunstvereins ausgestellt.


von Angelika Blank , 2009-08-24 17:00
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