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Castor+Gorleben Gorleben: Druckabfall in Castorbehälter
Für GNS-Pressesprecher Jürgen Auer kein Grund zur Besorgnis: "Derartige Druckschwankungen können sich im Laufe der Zeit schon alleine durch Temperaturschwankungen in der Umgebung entwickeln." Mehr beschäftigt die - speziell angereisten - Experten derzeit, warum der Druckschalter wieder den gleichen Defekt zeigte wie schon einmal im März diesen Jahres. wendland-net wollte es genauer wissen und befragte den Dipl.-Physiker Dr. Wolfgang Neumann von der Gruppe Ökologie in Hannover, wie der aktuelle Druckabfall einzuschätzen ist. "Grundsätzlich ist ein Druckabfall von 200 Hp nicht besonders bemerkenswert", so Dr. Neumann. "Es könnte tatsächlich sein, dass Temperaturschwankungen als Ursache für derart geringe Druckunterschiede verantwortlich sind. Trotzdem muss natürlich genau untersucht werden, woran es gelegen hat." Viel mehr beschäftigt den Dipl.-Physiker ebenfalls, ob wirklich alles getan wird, um die Gründe für den Defekt des Druckschalters heraus zu finden. "Bei einer derart sensiblen Materie wie der Lagerung von hochradioaktivem Müll darf man erwarten, dass die Zuständigen den störungsfreien Ablauf der Lagerung gewährleisten", so Neumann. Nach Medienberichten wurde der defekte Schalter inzwischen ausgetauscht und das defekte Messteil zu weiteren Untersuchungen zur Herstellerfirma nach Darmstadt geschickt. Nun soll geklärt werden, ob womöglich auch an anderen Castor-Behältern ausgetauscht werden müssen.
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von Angelika Blank , 2009-11-04 17:50 Kommentieren
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Die Spekulationen über Ursachen und Auswirkungen des Defekts an einem Castorbehälter im Zwischenlager Gorleben reißen nicht ab. Atomkraftgegner befürchten nun, dass ein Druckabfall in dem zu reparierenden Behälter größere Auswirkungen haben könnte. 

