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Castor+Gorleben Landesgrüne: Sanders Rücktritt ist überfällig
Mehrfach haben, so Stefan Wenzel in seiner Rede, zu früheren Zeiten FDP-Abgeordnete den Rücktritt verschiedener Minister wegen Versäumnissen im vorsorgenden Verbraucherschutz, Nicht-Übernahme der politischen Verantwortung oder Ahnungslosigkeit und Führungsschwäche gefordert. So zum Beispiel im Juli 2008, als der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Horst Friedrich, den Rücktritt von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wegen der Probleme bei der Förderung von Diesel-Rußfiltern und der Rücknahme der Biospritverordnung forderte.
Für Wenzel gehört zu einem Ministerposten, für die Fehler, Versäumnisse und Verstöße im eigenen Haus gerade zu stehen. "Ihr Ministeramt ist mittlerweile ein Zeichen für die Schwäche dieses Ministerpräsidenten. Seit Sie im Amt sind stolpern Sie von einem Fettnapf in den anderen", postuliert Wenzel in Richtung Christian Wulff. "Sie sind durch einen unglücklichen Zufall der Landespolitik Umweltminister geworden und das wird als verhängnisvoller Irrtum in die Geschichte eingehen", schloss Wenzel seine Rede im Landtag. In der Aktuellen Stunde blieb die Frage offen, was eigentlich noch passieren muss, bevor Umweltminister Sander die politische Verantwortung für die Versäumnisse in der Asse übernimmt und sein Ministeramt abgibt. Foto: Reinhard Bütikofer (Mi.) und Stefan Wenzel (re.) bei einem Untertage-Besuch des maroden Bergwerks / Volker Möll, publixviewing.de
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In einer empörten Rede erinnerte Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag heute Umweltminister Heinrich Sander an die diversen Fehler, Pleiten, Pech und Pannen im Fall des maroden Bergwerks Asse - und fragte das Abgeordnetenplenum: was muss eigentlich noch passieren, bevor der Minister zurücktritt? 

