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Castor+Gorleben citigroup: Atomkraft rechnet sich nichtBereits im November letzten Jahres veröffentlichte die Citigroup Global Markets Inc. eine von ihr in Auftrag gegebene Studie, die zu dem Ergebnis kommt, dass Investitionen in Atomkraftwerke eine hoch riskante Angelegenheit sind. Vor allem die Risiken beim Aufbau und Betrieb, aber auch beim schwankenden Energiepreis seien so groß und unbeständig, dass sie selbst den größten Konzern finanziell in die Knie zwingen könnten. Die Studie der Citigroup beschäftigt sich dementsprechend vor allem mit dem Plan der englischen Regierung, in Großbritannien zehn neue AKWs zu errichten. Doch dafür will der englische Staat keine öffentlichen Gelder bereitstellen. "Die Regierung scheint aus unserer Sicht immer noch zu erwarten, dass der private Sektor unzumutbar hohe Risiken übernimmt", heißt es in der Studie weiter. "Was jeder weiß, wird durch die Citibank-Studie offenbar, die AKWs werfen erst nach rund 30 Jahren Laufzeit Gewinne ab, wenn sie abgeschrieben sind", kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Dazu passe, dass Vattenfall im Geschäftsjahr 2009 kräftige Gewinneinbrüche von 24,3 % verzeichnet, u.a. weil die beiden Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel seit geraumer Zeit wegen der Störfälle und der Dauerreparatur stillstehen. Bürgerinitiativen aus dem Wendland und Norddeutschland werden am 21. April zu einem Anti-Atom-Treck nach Krümmel starten, um für die endgültige Stilllegung der Pannenreaktoren zu demonstrieren: "Wir rechnen mit der Atomkraft ab" - unflexibel im Einsatz, störanfällig, Bremser für den Ausbau der Regenerativen und keiner wisse, wohin mit dem Atommüll. "Der Bundesumweltminister Norbert Röttgen setzt trotz seiner grünen Krawatte auf die überholten Kraftwerksdinos, von der Schelte innerhalb der schwarz-gelben Koalition lassen wir uns nicht blenden, sondern trecken nach Krümmel." Die ganze Studie findet sich hier. Foto:
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Die Citigroup rät deshalb von Investitionen in die Atomkraft ab. Wie die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mitteilte, zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen hohen E.on Manager mit den Worten "Ohne Staatskohle geht es nicht". E.on und RWE erhofften sich den Zuschlag auf sechs neue Atomkraftwerke in Großbritannien.

