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Gorleben: Voelkel-Kundgebung am Zwischenlager

Die Firma Voelkel feierte 75-jähriges Jubiläum - und lud am Freitag alle Gäste und die Öffentlichkeit zu einer Kundgebung am Salinasgelände nahe dem Zwischenlager in Gorleben ein. Trotz wechselhaftem und kühlem Wetter fanden sich rund 200 Demonstranten ein, um mit Mitarbeitern und Firmenchef Stefan Voelkel gemeinsame Ablehnung der atomaren Endlager-Pläne für Gorleben zu bekunden.

-- Während der zentralen Kundgebung betonte Firmenchef Stefan Voelkel noch einmal die Zukunftsbedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Natur und Mensch. Seit Jahrzehnten unterstützt Voelkel den Widerstand gegen die atomaren Pläne für Gorleben.

Sowohl Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. als auch der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg begrüßten das Engagement der Firma Voelkel und die langjährige Unterstützung des Widerstands.

Tagespolitik blieb an diesem Tag weitestgehend außen vor. So vermieden sowohl BI-Vorsitzende Kerstin Rudek als auch die GastrednerInnen Rebecca Harms und Marianne Fritzen auf den aktuellen Konflikt in Sachen Atomausstieg zu tief einzusteigen. Von Kerstin Rudek waren allerdings einige erstaunlich moderat klingende Sätze zu hören, die hoffen ließen, dass die Gräben zwischen "Basis" und "Politik" nicht allzu tief werden. Man könne sich ja mit dem Atomausstieg anfreunden, war von der BI-Vorsitzenden zu hören, wenn sichergestellt würde, dass Gorleben aus allen weiteren Endlagerplänen ausgeklammert bleibt. "Wir wissen, dass Gorleben ungeeignet ist", rief Rudek den Anwesenden zu.

Fotos: Malte Dörge /publixviewing


von asb , 2011-07-03 17:30
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sofortausstieg!
natürlich kann ich mich mit dem atomausstieg anfreunden, mit dem sofortigen! nur, weil ich nicht vor der bundesweit angereisten naturkostszene wie ein rohrspatz über den atomkonsens der großen koalition schimpfe, heißt nicht, dass wir damit frieden schließen. bitte nicht form und inhalt verwechseln. meine rede enthielt klar folgende geäußerte positionen: wir fordern die sofortige stillegung aller atomanlagen. dazu gehört besispielsweise auch die urananreicherung in gronau. gorleben muss nicht nur einen baustopp bekommen, sondern aufgegeben werden und zurückgebaut. wer das letzten freitag bei der voelkel kundgebung an den gorlebener atomanlagen nicht verstanden hat, dem oder der kann ich es gerne schriftlich geben.
mit freundlichen grüßen, kerstin rudek

von: kerstin rudek  

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