|
|
Castor+Gorleben Fest zum Protest - drei Tage chillen auf Wieses Wiese
Doch so „chillig“ wie das Festival auf den Gedelitzer Wiesen ablief, dürfte es beim nächsten Castortransport nicht zugehen. Bis Sonntag Mittag hielt das Wetter, so dass die rund 500 Besucher die mehr als ein Dutzend Bands und Liedermacher sogar bei Sonne genießen konnten. Während am Freitag Abend unter anderem die „Analogue Birds“ mit Didgeridoo und Drums in andere Sphären entführten, gehörte der Samstag-Nachmittag den Liedermachern. Mit seinen ruhigen gesellschaftskritischen Liedern unterstrich der Berliner die entspannte Atmosphäre auf dem Platz. Samstag war der Tag für Familien. Die Kleinen fanden Spaß beim Bemalen von Regenschirmen mit Anti-Atom-Motiven, einem Training auf der Balancierstange oder bei Trommelworkshops im Kinderzelt, während die Erwachsenen durch die rund ein Dutzend Informations- und Versorgungsstände schlendern konnten. Neben alternativen Stromanbietern boten der Ermittlungsausschuss Gorleben, die BI oder die Tierschutz-Initiative IgiT Informationen an. Fürs leibliche Wohl war ebenfalls ausreichend gesorgt. Von der Bio-Bratwurst über vegetarische „Wagenburger“ oder Anti-Atom-Waffeln fehlte natürlich auch das wendländische Bier nicht. Später am Abend sorgten Rantanplan mit wildem Skapunk für die richtige Tanzstimmung, bevor „Uwes Feuerorgel“ mit einem Orchester aus Flammen die Nacht erleuchtete. Mit Indie-Rock von „Simt“ klang die Samstag-Nacht aus. Am Sonntag ging es dann mit dem gefühlvoller Folkmusik von „Sally + Sarah Mcdonnell“ und der wendländischen Gruppe „Crazy“ weiter, bevor dann Rainer von Vielen mit Zen-Metal die Festival-Schar zum Endlagergelände geleitete, um dort an der Blockade des Endlagergeländes teilzunehmen. Fotos: publixviewing.de von Angelika Blank , 2011-08-14 20:29 Kommentieren
[Weniger passende Kommentare] | Veranstaltungen Xhigung Thai Xhi im Wiesenlabyrinth. Fahrradtour entlang der Castorstrecke von Dannenberg nach Gorleben. Foto-Galerie "So lang`s noch nicht zu spät ist." Partner Anzeigen ![]() |


Eine Einstimmung auf den kommenden Castortransport sollte es werden – das Fest zum Protest, dass die Bürgerinitiative Umweltschutz am Wochenende in Gedelitz veranstaltete. 

