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Castor+Gorleben gorleben365: Tore zum Erkundungsbergwerk blockiert
Pünktlich um 14.00 Uhr wurden Isomatten ausgepackt, Regenschirme aufgespannt und regenfeste Kleidung angezogen. In wenigen Minuten war das Haupttor zum Gelände des Erkundungsbergwerks mit rund 40 Anti-Atomkraft-Gegnern blockiert. Zwei Trecker unterstützten die Demonstranten. Nachdem der Musiker Rainer von Vielen bei strömenden Regen mit seinen Liedern weiteren rund 100 Demonstranten trotz der Nässe von oben Mut zum Durchhalten gemacht hatte, ging es am Nachmittag auf zur Blockade eines zweiten Tores. Die Aktion bildete den Startschuss zu einem 12-monatigen Blockademarathon, zu dem die Initiative X-tausendmal quer, sowie die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion einladen. Die Idee zu der Kampagne haben die Initiatoren von Aktivisten der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA übernommen, die zur Überwindung der Rassentrennung 381 Tage lang einen Busboykott durchführten. In Gorleben wollen die AktivistInnen in den nächsten 364 Tagen immer wieder mit Aktionen für Aufmerksamkeit sorgen. Nicht jeden Tag, aber: „Mit uns müssen sie das ganze nächste Jahr rechnen“, so Steffi Barisch, Sprecherin von gorleben365. Für den 4. September haben einige Bundestagsabgeordnete aus dem Gorleben-Untersuchungsausschuss bereits eine eigenständige „Abgeordneten-Blockade“ angekündigt. Bis zum frühen Abend blieben die Tore zum Erkundungsbergwerk blockiert. Polizei war zwar vor Ort, beschränkte sich allerdings auf Beobachtung. „Wir sehen keinen Grund, hier weiter vorzugehen“, so Nicole Winterbuhr, Sprecherin der Polizei Lüneburg. Fotos: publixviewing.de von Angelika Blank , 2011-08-14 20:43 Kommentieren
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Unter dem Motto „Heute wir, morgen ihr!“ hat die Initiative „gorleben365“ damit die erste Blockade im Rahmen ihrer für 365 Tage geplanten Kampagne begonnen: „Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen“ erklärte Steffi Barisch, Pressesprecherin der Kampagne.

