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Castor+Gorleben Streckenaktionstag gegen Gorleben-Pläne
Der samstägliche Spaziergang sollte nach Rudeks Worten "der Orientierung" dienen, denn wenn am 24.11. der nächste Castortransport aus La Hague abfährt, dann sind "wir schon da", so die BI-Sprecherin. Rund eine Hundertschaft von Bundes- und Landespolizei begleitete die Spaziergänger eng, hielt sich aber weitestgehend zurück, so dass der Aktionstag am Nachmittag friedlich endete. Die Beamten hatten allerdings im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie Jedermann/-frau wegen einer Ordnungswidrigkeit anzeigen würden, der/die Schienen betreten würde. Die Demonstranten berücksichtigten diese Warnung. Lediglich ein Journalist muss nun mit einem Bußgeld von 25,- Euro rechnen, da er von der Schiene aus fotografieren wollte - was einem Polizisten derart missfiel, dass er den Notizblock zückte und ein Bußgeld ausschrieb. Fotos: Andreas Conradt von Andreas Conradt, 2011-10-30 11:52 Kommentieren
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"Wir warnen schon seit 2003 vor einer Überschreitung der Strahlungs-Grenzwerte in Gorleben", so BI-Vorsitzende Kerstin Rudek in ihrer Rede während der Kundgebung am Bahnhof Leitstade. "Nun sollen wir noch nicht einmal Klagerecht haben, obwohl wir von der Belastung direkt betroffen sind. Das ist ein Skandal."

