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Kino

Zero Tipps November

Alles was es gibt.

-- Glaubens-Bilder
Drei Künstler aus dem Wendland, Stephan Wichert von Holten, Brigitte Wijfje und Belinda Grunert zeigen vom 17. Oktober bis Ende des Jahres im Finanzamt Lüchow ihre Gemeinschaftsausstellung „Himmelwärts“: christliche Werke in Öl und Acryl. So weit der Himmel reicht, so vielfältig und poetisch sind auch die alten orientalischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Ihre reiche Bildersprache, die spannenden Lebensberichte und der Glaube dieser Menschen inspirierten nicht nur alle drei Künstler zu ihren individuellen Werken, sie verbanden sich auch auf geheimnisvolle Weise mit ihrem eigenen Glauben an Gott.

Kinotag
Weil Kino für jeden bezahlbar sein soll, gibt’s jetzt in Platenlaase den Kinotag: Jeden Donnerstag einen Film für vier Euro. Außerdem gibt’s für jeden durstigen Kinogänger einen filmeigenen Cocktail für unschlagbare zweifuffzig. Dane-ben steht auch noch das Clubkino im Angebot, das speziell für besondere Filmproduktionen oder schöne alte Streifen, die nicht mal Leih- und Transportkosten einspielen würden, geschaffen wurde. Wer besonderen Film-Schätzen zugeneigt ist, kann sich bei Peer (0 58 49 - 97 11 50) oder beim Kulturverein (0 58 64 - 5 58) melden! Die anderen Kinopreise wurden nach Jahren der Stabilität angehoben: ermäßigt 4,50, normal 6,50 und „Kultur“ 8 Euro. Wer will, darf gern ins Ehrenamt reinschauen: Theater, Musik, Kino, Tanzveranstaltungen, Technik... Wer kann eine Telefonleitung von einem Starkstromkabel unterscheiden? Wer empfängt oder verköstigt gerne Künstler oder pflegt hinterher die Gästewohnung? Bitte melden!

Musik für Kinder
Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren haben am Sonnabend, dem 19. November, von 10 bis 17.30 Uhr Gelegenheit, das Erfinden von Musik spielerisch anzu-gehen. Unter Anleitung von Elke Martens, Lehrerin für rhythmisch-musikalische Erziehung, geht es mit Kennenlernen und Warm up durch Rhythmik (Musik, Sprache und Bewegung) los; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Werkstattkonzert soll am Ende zeigen, was Kreativität und Lust auf musikalisches Schaffen alles erreichen können. Eigene Instrumente können gerne mitgebracht werden. Anmeldungen: 0 58 44 - 79 56.

Lichtermarkt
Zwischen St. Martin und Nikolaus, am 19. November, von 14 bis 17 Uhr, veranstaltet der Waldorf-Kindergarten Grabow seinen alljährlichen Lichtermarkt. Wenn es im November dunkel ist, wird es durch die vielen kleinen Lichter im Kindergarten bei Kaffee und Kuchen erst so richtig gemütlich. Es wurden wieder einige Kleinigkeiten gebastelt. Zusätzlich kann man auch Kunsthandwerk, Bücher, Wolle, Kerzen und Geschenke erwerben. Für die Kinder gibt es ein Programm mit Basteln, Ponyreiten, Tombola und großem Lagerfeuer. In diesem Jahr kommt auch eine Märchenerzählerin.

Träume, Tod und Filzpantoffeln
Als Hommage an den Schauspieler Dietmar Mues, der vor einem halben Jahr auf tragische Art aus dem Leben gerissen wurde, zeigt der Kulturverein „Frohe Zukunft“ in Konau 25 am Sonnabend, dem 3. Dezember, um 17 Uhr den Film einer literarisch musikalischen Revue um die Geschichten und das Leben des sächsischen Träumers Karl May. Dietmar Mues spielt hier Karl May auf sächsisch. Dem Konauer Publikum ist Dietmar Mues bestens bekannt aus „Außen Rot und innen...”, einem Kurt-Tucholsky-Abend mit Hannelore Hoger und Joachim Kunzsch (2002), „Ernst Jandl for Ever” mit Dieter Glawischnig (2003) und „Leben bis Männer” mit Thomas Brussig (2004). Gezeigt wird nun eine Aufzeichnung von Karl-May-Geschichten, die seinerzeit vom Leiter der Hauptabteilung Bildung des NDR, Heinz Glaessgen möglich gemacht wurde. Mit Teilen daraus soll an den Schauspieler erinnert werden. „Eine Wohnzimmerlandschaft mit brav aufgereihten Kissen auf dem Sofa lassen Arges erahnen. Der Mann, der die Bühne betritt, ist May persönlich, daran gibt es keinen Zweifel: Hier steht ein Mensch, der entkommen will aus der kleinlichen Enge seiner Umgebung, ein Held, der sich verirrt in der Welt der Bücher und dabei nicht aus seinem Wohnzimmer herauskommt.”

Ermittlungsausschuß
Der Castor kommt, die Demokratie geht – ein Klassiker in der „fünften Jahreszeit“: Der Ermittlungsausschuß informiert mit rechtsanwaltlicher Unterstützung über den Umgang mit der Staatsgewalt in den Tagen vor und während des Transportgeschehens. Wie nehme ich meine Rechte wahr? Was ist zu beachten, wenn die Polizei mich festsetzen oder mitnehmen will? Was ist ein Gedächtnisprotokoll? Was mache ich, wenn ich nach dem Castor Post von der Polizei bekomme? Montag, 14. November, um 20 Uhr im Kulturverein Platenlaase.

Theater
„Die Unsterblichkeit des Sandkuchens“ – so heißt ein Theaterspiel, das vom Abschied und vom Weiterleben handelt. Regie führte Dorothea Neukirchen. Annette Schramm (Foto oben) spielt hier sieben Menschen, die auf ihr Leben zurückblicken und aussprechen, was aus ihren Erinnerungen aufscheint, sie beschäftigt, jetzt noch wichtig ist. Daraus ergeben sich Augenblicke des Abschieds, die angesichts der Todesnähe als intensiv und bedeutsam erlebbar sind. Eine Veranstaltung des Hospizvereins im „Hanseat“ Salzwedel, am Freitag, dem 25. November, um 20 Uhr.

Melange
„Cosmic Tribe“ (unten) gründeten sich 1999 und veröffentlichen regelmäßig CDs. Mit „The Ultimate Truth about Love, Passion And Obsession“ erscheint nun bereits das vierte Album der Hannoveraner. „Cosmic Tribe“-Musik ist eine Melange aus Stoner, Alternative, Grunge, Nu Rock und Metal. Am Sonnabend, dem 19. November, um 21 Uhr in „Plan1“ in Alt Garge.

Piano vierhändig
Ein Klavier, zwei Mann, vier Hände... Blues und Boogie Woogie mit Axel Zwingenberger und „Piano“ Schulze – die heißeste Musik, die fürs Klavier erfunden wurde, im Nachtcafé der Trebeler „Bauernstuben“ am Sonnabend, dem 19. November, um 21 Uhr. Neben Solodarbietungen werden die beiden zum Finale das Piano vierhändig zum Swingen bringen.

Tradition & Region
Der „Lokal Looser 2011“ präsentiert am Sonnabend, dem 10. Dezember, ab 20 Uhr den „Mutantenstadl“ in „Raum2“ in Neu Tramm. Es moderiert kein Geringerer als der in Süddeutschland durchaus beliebte, original bayrische Volksmusikmoderator Hias Grintinger aus Bruck bei Minga, um die mutiertesten Volksmusikanten unserer Region zu präsentieren. An diesem Abend bietet die Bühne des „Raum2“ allen aus musikalischer Sicht Therapiebedürftigen an, den Stadl zu rocken. Jede(r) Darbieterin(er/In) erhält 5 bis 10 Minuten zur Erheiterung der Massen. „Raum2“ stellt die Bühnenhardware, inkl. Schlagzeug, Verstärker, Mikros im Wert von mehreren Euros. Kummernummer zur Anmeldung: 0 58 61 - 80 68 53 (nur der AB), 0 58 41 - 97 41 20 (nur Marko) oder raum2ev.org. Direktanmeldungen sind bis zum Ende der Veranstaltung möglich, der Rechtsweg ist geschlossen. Im Hinblick auf eine möglichst authentische Atmosphäre bei dieser Veranstaltung ist der Kulturverein „Raum2“ darüber hinaus sehr an einer engen Zusammenarbeit mit der ortsansässigen BlasmusikerInnenszene interessiert.

Balkanmärchen
Der Balkan ist ein vielseitiges Gebiet. Seit dem Altertum treffen hier unterschiedliche Kulturen aufeinander. So sind auch die Märchen besonders farbig: Zaubermärchen, Schwänke, Tiermärchen und auch die der Zigeuner. 18. November, 19.30 Uhr im Hotel „Katerberg“, Lüchow. Erzählerinnen: Irma Weigel und Petra Kallen.

Schnelle Hände
Der iranische Ausnahmekünstler Mohammad Reza Mortazavi zaubert Klangwelten aus den beiden traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf und erschafft so im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes – ohne technische Hilfsmittel. Bereits mit 20 Jahren galt er als der beste Tombak-Spieler der Welt. Im Laufe seiner Karriere hat er über dreißig neue Schlag- und Fingertechniken entwickelt, die weit über die Grenzen der Tradition hinausgehen. Mohammad Reza „Die-schnellsten-Hände-der-Welt“ Mortazavi – „The revolution on drums”, am Sonnabend, dem 26. November, um 20 Uhr in der Kirche in Plate; eine Kooperation zwischen „Wendland-jazz“ und „Nordlys/Joachim Reinbold“. „Green Hands“ heißt Mortazavis neueste Produktion und CD. Sie ist auch eine Auseinandersetzung mit den Ereignissen im Iran 2009.

Winterzauber
Aufgrund des anstehenden Castortransports ist der alljährliche „Weihnachtszauber“ in der Villa Wendland diesmal vorverlegt. Am 19. und 20. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr, findet nun eine Voradvents-Ausstellung auf dem Gelände bei Güstritz statt. Über 30 Kunsthandwerkern kann zugeschaut und vielleicht schon mal das eine oder andere Weihnachtsgeschenk abgekauft werden. Daneben gibt es ein kulturelles Programm, das auf die bevorstehende Zeit einstimmen soll. Die Klausthaler Puppenbühne zeigt „Der Fischer und seine Frau“, ein Märchen mit Zauberfisch, armem Fischer, vielen Windrädern und dem altbekannten Herrn Korruptus, einem hungerleidenden Banker – frei nach den Gebrüdern Grimm. Am Sonnabend und Sonntag, jeweils 11 und 17 Uhr. Das Feuertanztheater Lichterloh zeigt an beiden Tagen, jeweils um 18 Uhr seine neueste Performance „Fukushima zum Staunen, zum Nachdenken und zum Helfen“. Außerdem: Miraculixsuppe, Bioglühwein, Pizza, gebrannte Mandeln und vieles mehr.

„Raus aus dem Alltag“
Die „Frauenklänge“ im Mehrgenerationenhaus Dannenberg – initiiert von der Gleichstellungsbeauftragten der Samtgemeinde Elbtalaue, Christa Peitz, – werden fortgesetzt. Am Donnerstag, dem 1. Dezember, stellen ab 16 Uhr wieder Frauen unter dem Motto „Raus aus dem Alltag“ ihr Lieblingsinstrument vor: Harfe, Kalimba, Klavier, Streichspalter, Saxophon und andere und spielen eine Melodie, die aus dem Alltagstrott fliehen läßt. Kurze Geschichten oder Gedichte begleiten das jeweilige Musikstück.

 

Träume, Tod und Filzpantoffeln

Als Hommage an den Schauspieler Dietmar Mues, der vor  einem halben Jahr auf tragische Art aus dem Leben gerissen wurde, zeigt der Kulturverein „Frohe Zukunft“ in Konau 25 am Sonnabend, dem 3. Dezember, um 17 Uhr den Film einer literarisch musikalischen Revue um die Geschichten und das Leben des sächsischen Träumers Karl May. Dietmar Mues spielt hier Karl May auf sächsisch. Dem Konauer Publikum ist Dietmar Mues bestens bekannt aus „Außen Rot und innen...”, einem Kurt-Tucholsky-Abend mit Hannelore Hoger und Joachim Kunzsch (2002), „Ernst Jandl for Ever” mit Dieter Glawischnig (2003) und „Leben bis Männer” mit Thomas Brussig (2004). Gezeigt wird nun eine Aufzeichnung von Karl-May-Geschichten, die seinerzeit vom Leiter der Hauptabteilung Bildung des NDR, Heinz Glaessgen möglich gemacht wurde. Mit Teilen daraus soll an den Schauspieler erinnert werden. „Eine Wohnzimmerlandschaft mit brav aufgereihten Kissen auf dem Sofa lassen Arges erahnen. Der Mann, der die Bühne betritt, ist May persönlich, daran gibt es keinen Zweifel: Hier steht ein Mensch, der entkommen will aus der kleinlichen Enge seiner Umgebung, ein Held, der sich verirrt in der Welt der Bücher und dabei nicht aus seinem Wohnzimmer herauskommt.”

Ermittlungsausschuß

Der Castor kommt, die Demokratie geht – ein Klassiker in der „fünften Jahreszeit“: Der Ermittlungsausschuß informiert mit rechtsanwaltlicher Unterstützung über den Umgang mit der Staatsgewalt in den Tagen vor und während des Transportgeschehens. Wie nehme ich meine Rechte wahr? Was ist zu beachten, wenn die Polizei mich festsetzen oder mitnehmen will? Was ist ein Gedächtnisprotokoll? Was mache ich, wenn ich nach dem Castor Post von der Polizei bekomme? Montag, 14. November, um 20 Uhr im Kulturverein Platenlaase.


von ZERO, 2011-11-08 20:03
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