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Wildschäden im Wald

Es ist ein alter Konflikt zwischen der Waldwirtschaft und den Jägern. Zuviel Wild schadet dem Wald - vor allem Rehe und Damwild knabbern junge Bäume und Sträucher ab. Aber Jäger haben natürlich ein Interesse an einem hohen Wildbestand - damit sich die Jagd auch lohnt.

"Wir müssen das Problem gemeinsam lösen", sagt Uwe Barge, Leiter des Forstamtes  Göhrde. Rund 20.000ha Wald bewirtschaften die Landesforsten in der  Göhrde, pro Jahr werden zwischen Lüchow und Lüneburg  rund 2000 Tiere geschossen.

Die Förster der Landesforsten gehen revierübergreifend, mit anderen Waldbesitzern und Jägern auf die Jagd - nur so kann der Wildbestand reduziert werden, sagt Barge. Problematisch für den Wald ist vor allem Dam- und Rehwild.  

Der Förster der Landesforsten ist  selbst auch Jäger.


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von Dirk Drazewski, 2012-01-17 12:46
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