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Das Wendland erstarrt vor Kälte - Hochwasser nicht in Sicht

-- Der Winter hat auch das Wendland fest im Griff. Der strenge Frost wird wohl auch die nächste Woche noch anhalten - mit Temperaturen bis zu -15 Grad einer der kältesten Phasen in den letzten Jahren.

Durch das leichte Hochwasser in den letzten Wochen sind viele Wiesen immer noch überschwemmt und frieren langsam zu. Noch warnt der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) vor dem Betreten der Eisflächen. "Wer sich auf's Eis wagt, begibt sich in Lebensgefahr", betont Herma Heyken, Sprecherin des NLWKN.

Der Landesbetrieb rät, Eisflächen erst dann zu betreten, wenn das Eis mindestens 13 Zentimeter dick ist. "Und dazu muss es mindestens eine Woche richtig knackig gefroren haben", heißt es beim NLWKN. Unter Brücken und an Randzonen ist das Eis oft besonders dünn und brüchig. Bei einem verdächtigen Knistern oder Knacken sollte man das Eis sofort verlassen. Droht ein Einbrechen, sollte man sich flach auf die Eisdecke legen und vorsichtig in Bauchlage zum nächsten Ufer robben.

Doch die Schlittschuhläufer müssen voraussichtlich nicht mehr lange warten: hält der strenge Frost an - dann dürfte es vielleicht schon am Wochenende möglich sein, auf den ausgedehnten Überschwemmungsflächen (z.B. bei Vietze) Pirouetten zu drehen.

Von Hochwasser ist übrigens nichts in Sicht. Im Gegenteil: am gesamten Lauf der Elbe werden seit Tagen fallende Wasserstände gemessen.

Fotos: Angelika Blank

 


von Angelika Blank , 2012-02-01 11:32
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