Thema: castor2010

Katholische Kirche: Kuchen, Kaffee, Kartoffelsuppe

 

Frierende wärmen, Hungrige speisen, Durstigen etwas zu trinken geben: Jene Christenpflichten werden während der Castor-Tage von früh bis spät von einem fleißigen Gemeinde-Team erfüllt: im Pfarrheim der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Dannenberg.
Platz zum Ausruhen und Aufwärmen
Mit Fahnen, Transparenten und zum Teil auch mit müden Füßen bewegt sich nach der Kundgebung eine große Schar Castor-Gegnerinnen und Gegner auf derLandesstraße durch Nebenstedt, dann nach Dannenberg hinein - und ein paar Gruppen biegen plötzlich rechts ab in Richtung Königsberger Platz. Ziel ist das Pfarrheim neben der katholischen Kirche. Seit rund zehn Jahren stehen dort Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde bereit, bieten bei Atommüll-Transporten Platz zum Ausruhen und Aufwärmen sowie reichlich Speis und Trank.

Dankbar für Spenden

Nur dank Spenden aus der Gemeinde ist dieses Angebot möglich, berichtet Ruth Göser, die den kirchlichen "Versorgungsdienst" seit dessen Beginn organisiert. Von dem Spenden-Geld, zu dem auch die Aktiven des Verpflegungs-Teams ihren Beitrag leisten, werden neben Erfrischungsgetränken sowie Kaffee und Kuchen allerlei Zutaten für schmackhafte Mahlzeiten eingekauft. Gekocht werden diese in der Pfarrheims-Küche. Am Samstag lockten zum Beispiel Kartoffelsuppe mit Würstchen oder Minestrone an die Tische. Auch Frühstück und Abendbrot gibts im Haus der Kirche.

"Bis dass sich die Tore in Gorleben hinter dem Castor-Transport schließen", sagt Ruth Göser, bleibt das Parrheim nebst Speis und Trank geöffnet: täglich von 6.30 bis 22 Uhr.




2010-11-06 ; von Hagen Jung (autor),

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