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8 Dezember 1999/ Januar 2000 |
Gesellschaft
für unbegründeten Wohlstand
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Liebe zero-Leser, endlich ist es soweit: Gerhard Schröder fordert Solidarität! Allerdings nicht in der Gesellschaft, sondern von seiner Partei, und zwar für sich und seine Politik. Noch beeindruckender aber ist, mit welchen Worten er das tut: "Der Kampf wir gegen uns muß beendet werden. Er muß umgemünzt werden in: Wir gegen die anderen." Das hat er schön gesagt. Treffender kann man seine Politik nun wirklich nicht beschreiben. Auch sonst beschäftigen wir uns in diesem Heft mit Sprache. Christa Tornow Kneebone bedauert, daß ihr nur zwei Anreden zur Verfügung stehen; sie bräuchte mindestens sechs, um die unterschiedlichen Beziehungen zu anderen Menschen angemessen zum Ausdruck zu bringen ("Die Spärlichkeit der Sprache"). Und Karl-Heinz Farni hat sich entschieden, immer weniger auf die scheinbaren Inhalte öffentlicher Sprache zu hören, sondern mehr auf die Reaktionen seines Körpers ("Die Ehrlichkeit der Sprache"). Außerdem stellen wir ein Projekt ("Mitten im Leben") vor, das von April bis Oktober 2002 das Thema Tod - in einem Gesamtkunstwerk von allen Seiten beleuchtet - ins Wendland bringen soll. Gute
Tage, wünscht Ihnen das zeroteam
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Kino: "Little Tony" CD: "Knorkator: Rezept: Lockmittel!
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